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Die Ziegelei Kratzenstein in Quedlinburg
Luftbilder und Karten
Der Anschluss Neue Mühle/ Kratzenstein [W. Eberhardt 01/2006, von quaeke.gmxhome.de - leider offline]

Von der US - Army wurden nach dem zweiten Weltkrieg Karten von ganz Deutschland zusammengetragen. Diese sind heute im Netz unter http://contentdm.lib.byu.edu/cdm/singleitem/collection/GermanyMaps/id/1393/rec/1 verfügbar und bilden für Quedlinburg auch den Stand von 1934 ab. Der Straßenverlauf ist noch heute zu finden, nur der schon damals gestrichelt eingezeichnete Wirtschaftsweg ist heute nicht mehr befahrbar.

Besonders im Detail sind die Umgebung der Ziegelei, die Tongruben und die Gleise der Quäke gut erkennbar. Selbst das Anschlussgleis zur Mühle ist dargestellt.

In der militärtopografischen Karte im Maßstab 1:25:00 des Kreises Quedlinburg von 1985 sieht es ähnlich aus:

Aus dem Jahr 2003 liegt ein weiterer Kartenausschnitt vor, der noch die Verbindung zwischen Ziegelei und Tongrube per Seilbahn (hier als Förderband bezeichnet) zeigt:

Der aktuelle Stand in 2015 lässt sich bestens über Luftbilder und Kartensienste ala OpenStreetMap nachvollziehen. Eine gute Übersicht und die Anzeige verschiedener Karten findet man bei Motoplaner.de. Der Parallelweg zur Hauptstraße nach Warnstedt und die Feldwege um die Grube gibt es nicht mehr, die ehemalige Tongrube ist aber noch deutlich gezeichnet und auch die Gebäude sind detailliert dargestellt.

Das Luftbild von 2015 auf Wikimapia zeigt, wie sich die Natur das alte Gelände der Tongrube zurückgeholt hat:

Das Luftbild der eigentlichen Ziegelei gibt Klarheit über die verschiedenen Gebäude.

Legende:
1 - Antriebsstation der Seilbahn
2 - Ziegelmehl - Kugelmühle
3 - -Ringofengebäude mit Aufbereitung/ Trocknung
4 - Freiluft - Trockenschuppen
5 - Werkstattbereich
6 - Betriebswohnhaus
7 - Formgebungshalle
8 - Künstliche Trocknungsanlage
9 - Garage zum Wohnhaus

Auch im Plan von 2003 sind alle Gebäude gut erkennbar:

Eine wirklich ergiebige Quelle ist Google Earth. Da hier auch historische Luftaufnahmen abgelegt sind, kann man sehen wie es 2000 in der Tongrube aussah:

Im Jahre 2009 ist die Darstellung deutlich feiner, dafür hat die Natur viele Teile der Tongrube zurück erobert: