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Terrano II
Terrano II - Umbauten und Reparaturen
Parktage September 2017 (rund 258 Tkm)

Ein ganz großer Urlaub stand dieses Jahr nicht an, aber einige Wartungsarbeiten waren doch wieder erforderlich. Das Spiel im Kreuzgelenk der Kardanwelle hinten erinnerte schon ein wenig an einen Landy, mit dem Neuen ist das Problemchen gelöst. Der Zubehörendtopf hatte sich nach rund 6 Jahren am Endstück in Wohlgefallen aufgelöst und kam auch neu. Zusätzlich war wieder die obligatorische Rostvorsorge angesagt.
Bei den vorderen Stoßdämpfer lösten sich die oberen und unteren Befestigungsgummis auf. Gefühlt arbeiteten die Dämpfer noch ordentlich, machten aber optisch auch nicht mehr den besten Eindruck. Bei Trailmaster.de hätten wir zwar auch die einzelnen Gummis bekommen, aber in einem Anfall von Großzügigkeit bekam der Terrano vorne komplett ein paar neue Dämpfer ;o)
Parktage Ende 2016 (rund 250 Tkm)
Ende 2014 stand eine ungeplante größere Reparatur an. Ein Reh hatte versucht mich von der Straße zu schieben und trotz "Bullenfänger" waren Teile der Front nebst Klimakühler beschädigt. Dank Teilkasko und Autoclub - Mitgliedschaft musste ich nicht wie ursprünglich angedacht zu Kabelbinder und Tape greifen, sondern kam in den Genuss einer fachmännischen Instandsetzung. Glücklicherweise hat der Terrano immer Pflege bekommen, denn die Reparatur schrappte nur knapp am wirtschaftlichen Totalschaden vorbei. Erstaunlich was so ein Tierchen anrichten kann und wie weit der ideelle vom offiziellen Restwert abweicht.
Ein knappes Jahr später stand für unsere Terrano erneut ein etwas längerer Werkstattaufenthalt an. Bereits während unseres Schottlandurlaubes machte sich das Getriebe in den unteren Gängen durch ein leichtes Heulen bemerkbar. Nach einiger Bedenkzeit mit zwischenzeitlicher Suche nach einem potentiellen neuen gebrauchten Offroader (zu groß oder schwer/ zu viel Elektronik/ zu teuer) kam ich immer wieder zu dem Punkt, dass es im Moment für unsere Ansprüche keinen besseren 4x4 gibt. Damit war auch klar, dass der Terrano noch eine Weile bei uns bleiben soll und es stellte sich die übliche Frage, ob wir mit dem Geräusch einfach weiterfahren, ein gebrauchtes Ersatzteil suchen oder in eine vorbeugende Reparatur investieren. Angesichts des guten und uns bekannten Zustandes des restlichen Fahrzeuges und den geplanten Reisen für die kommende Zeit entschieden wir uns für die Reparatur. Beim 1a - Autoservice Baasner wurde das Getriebe ausgebaut und zu einem Spezialisten in Hille gebracht. Dort wurden neue Lager verbaut, eins der Hauptlager war anscheinend Verursacher der Laufgeräusche. Einmal dabei erfolgte auch der Tausch der Kupplung (es war noch die Erste), die Umrüstung auf manuelle Freilaufnaben von AVM, zwei neue Reifen (BFG AT - Nachfolgemodell) und weitere Kleinigkeiten. Ein Autoverkäufer hätte die Reparatur wahrscheinlich auch wieder als wirtschaftlichen Totalschaden bezeichnet und uns für den zehnfachen Preis einen Neuwagen verkaufen wollen....
Die erste Probefahrt nach der Reparatur war zwar spaßig, aber nicht ganz eindeutig. Das Heulen war nicht mehr da, dafür lief er bei rund 80 km/h etwas rauer. Die Ursachensuche (ohne Teiletausch) zog sich ein wenig hin, am Ende des Tages waren es die Radlager vorne. Die hatten leichte Laufspuren und hätten vermutlich noch eine Weile gehalten, aber der Urlaub nach Rumänien stand an und den sollten keine unnötigen Ausfälle beeinträchtigen. Mit neuen Radlagern lief der Terrano wieder perfekt - keine ungewöhnlichen Geräusche mehr aus dem Antriebsstrang.
Der Osteuropa - Urlaub war Klasse, aber der Terrano brauchte danach wieder etwas Pflege. Ganz oben auf der Liste stand die Rostvorsorge, denn die letzte größere Aktion liegt schon wieder drei Jahre zurück. Der Dreck steckt in allen Ecken und das gründliche Reinigen ist recht aufwendig, das Bild darunter aber erfreulich. Der Unterboden und die Bremsleitungen sehen noch gut aus, die Schweller sind nach der Reparatur vor ein paar Jahren völlig intakt und eventuelle oberflächige Korrosion hält sich in Grenzen. Der prüfende Blick unter die Kunststoffabdeckung des vorderen linken Kotflügels und in Richtung Tankeinfüllstutzen zeigt auch kein Bild des Grauens, allerdings merkt man schon dass ich hier in den vergangenen Jahren nicht ran gekommen bin. Mit der üblichen Behandlung (Grundierung Brantho Korrux + Unterbodenschutz Over 4Sp in Kombination mit Fluidfilm) wird alles wieder konserviert, zur Feier des Tages gibt es auch eine neue Kunststoffauskleidung für den linken Innenkotflügel. Als Kleinreparatur wird das rechte Rücklicht neu verkabelt, der rechte Fensterheber spinnt nur im Urlaub - da muss ich später nochmal ran.

Nachdem auch alle Abflußöffnungen wieder frei gepopelt sind, wird das Ganze von einer professionellen Innen- und Aussenreinigung gekrönt - da kommt fast Neuwagenfeeling auf ;o)
Parktage- September 2013 (rund 205 Tkm)

Unser Terrano wird nicht jünger und hat es wird mal wieder Zeit den aktuellen Zustand zu dokumentieren. Außer den planmäßigen Durchsichten gibt es folgende Kleinigkeiten von den letzten beiden Jahren und rund 35 Tkm zu vermelden:

Größtes Malheur war ein abgerissenes Kabel am Ende der Schelle zum Anschluss des Minuspols der Batterie. Als Übergangslösung hatten wir ein wenig „Mc Guyvert“ und mit Kabelbindern und zusätzlichen Kabeln ein Provisorium für die nächsten 500 km geschaffen. Jetzt haben wir ein ordentliches Kabel mit solider Klemme dran.

Nach rund 80 Tkm gönnten wir uns wieder ein paar neue Reifen BF Goodrich All-Terrain T/A KO in der Größe 31x10,5R15. Die alten Reifen des gleichen Typs hatten zwar für den Straßeneinsatz noch ausreichend Profil, waren aber an den Ecken schon leicht rund, zeigten erste Anzeichen von Profilausbrüchen und die Gummimischung war gefühlt auch langsam ausgehärtet.

Als typisches Verschleißteil haben sich die Koppelstangen des vorderen Stabilisators erwiesen. Nach (in) jedem Geländeurlaub sind die zu tauschen. Mit defekten Koppelstangen kommt man zwar problemlos weiter, aber das Klappern wie bei einem altem Lieferwagen ist schon nervig. Dieses Mal haben wir verstärkte Koppelstangen über Daktec gekauft – hoffentlich halten die länger.

Den sich lösenden Schrauben des nachträglich montierten Unterfahrschutz hoffen wir mit einer verlängerten Einschraublänge entgegen zu wirken.

Wir haben auch wieder alle Öle wechseln lassen, aber die Vorsichtsmaßnahme nach den vielen Wasserdurchfahrten hat sich auch für Differential und VTG als nicht notwendig erwiesen.

2012 hatten wir auch den Kupplungsgeberzylinder wechslen lassen, während der letzten Reise war dann der Ausgleichsbehälter leer. Der Behelf mit Servolenkungsöl für Landmaschinen hielt bis zu Hause, nach dem Spülen und dem Einfüllen der richtigen Flüssigkeit dürfte alles wieder im Lot sein.

Eine weitere Kleinigkeit war die sich lösenden Batterie. Hier hat der Schrauber unseres Vertrauens einen schönen Halter gebastelt.

Die letzte Rostvorsorge ist auch schon wieder zwei Jahre her, unsere Nachbehandlung gibt es auf der gleichen Extraseite wie 2011.
Rostvorsorge - Juli 2011 (rund 170 Tkm)
Mittlerweile ist das gute Stück schon 13 Jahre alt und da kann eine erneute Rostvorsorge nicht schaden. Näheres dazu gibt es auf einer Extraseite.
Terrano - Parktag - Oktober 2010 (rund 160 Tkm)
Neben einem ausserplanmäßigem Tausch eines Hydraulikschlauchs für die Kupplung brauchte unser Terrano nach dem Pyrenäenurlaub eine neue Steuerkette. Vorher dem Urlaub wurden bereits ein paar Teile der Vorderradaufhängung erneuert und mit Fluidfilm/ Permafilm Rostvorsorge betrieben.
Terrano - Parktag - Mai 2009 (135 Tkm)
Im März hat es uns endlich in die Wüste getrieben - zusammen mit 10 anderen Offroadern waren wir in Tunesien. Für einen Reisebericht hat die Zeit noch nicht gereicht, denn zuerst musste unser "Rennkamel" wieder flott gemacht werden. In Tunesien hatte sich das hintere Kreuzgelenk aufgelöst, aber mit ein wenig Glück haben wir die über 2000 km durch Tunesien und zurück nach Deutschland ohne Schaden überstanden. Eine anschließende "professionelle" Motorwäsche bescherte uns zusätzlich einen neuen Kühler, wir haben gleich einen leistungsfähiger Variante für eine nächste Tour gen Sonne gewählt. Jetzt muss nur noch das Knacken an der Vorderachse beseitigt werden, dann ist wieder alles im grünen Bereich.
Kleiner Reiseausbau - Mai 2008 (117 Tkm)
Zum Festmachen des Gepäcks gibt es im Kofferaum keine vernünftigen Zurrpunkte, ausserdem fehlt mit der Rückbank Platz für die große Fahrt. Also raus mit den Sitzen. Eine Karroseriebauplatte dient als neue Unterlage und eine senkrecht stehende Platte als Schutz vor vorrutschenden Teilen. Versenkte Zurrpunkte dienen zur Sicherung. Die Platten sind an den originalen Sitzbefestigungen verschraubt. Das nichtselbstgemachte Ergebnis sieht brauchbar aus, der Service der hiesigen Fahrzeugfirma nett und kompetent, allerdings war der Preis leider fast doppelt so hoch wie der vorherige faire Kostenvoranschlag ...
Unterfahrschutz, Fernscheinwerfer, Reserverad - Februar 2008 (111 Tkm)
Nach langem Suchen habe ich ein paar originale Alufelgen bei ebay ersteigern können. Ein Schnäppchen waren sie nicht, allerdings waren bei den Nissan Händlern in Deutschland und auch über die Zentrale von Nissan keine zu bekommen. Dafür ist das Auto jetzt vollständig und ich habe ein passendes Reserverad. Schön ist, dass der 31 - Reifen problemlos an den Heckträger passt.
Die Zusatzfernscheinwerfer sind jetzt auch angeschlossen.
PS: Im Moment habe ich noch zwei Felgen über - also wer Bedarf hat kann sich melden.
Getriebe und Verteilergetriebe am Terrano sind recht ungeschützt. In einer Schlosserei habe ich mir auf Basis von Pappschablonen zwei Bleche zurechtschneiden und biegen lassen. Das vordere Blech wird an den hinteren Aufnahmepunkte des originalen Unterfahrschutz und hinten am Rahmenquerträger befestigt, der Unterfahrschutz für das Verteilergetriebe an den nächsten Querträgern. Die beiden Bleche sind direkt an die Träger geschraubt, das Bohren der Löcher und das Gewindeschneiden habe ich 1a - Autoservice überlassen. Die ersten Geländetouren habe schon ein paar Spuren am Unterboden hinterlassen - da muss ich wohl doch noch mal dran.
Hecktür und Frontschutzbügel - November 2007 (106 Tkm)
Beim Durchfahren von größeren Bodenwellen und beim Zumachen der Hecktür knallte es von Anfang an gewaltig. Nach der Demontage der Innenverkleidung der Hecktür (Derr Handgriff ist mit einer Schraube befestigt, alles andere ist ringsrum geklippst und lässt sich mit einem breiten Schraubenzieher ganz gut lösen) war als Ursache das dünne Außenblech der Tür auszumachen. Wie ein "Donnersimulator" sprang es bei entsprechender Anregung um einen halben Zentimeter nach Innen oder Außen. Zur Fixierung habe ich einige Lagen "Styrodor" dazwischen gklemmt und noch mit Tape fixiert - ich hoffe damit ist nun Ruhe.

Auf Grund einer Gesetzeslücke ist zwischenzeitlich die Eintragung von Frontschutzbügeln wieder mal möglich. Wir haben uns schnell so ein chromblitzende Ungetüm neu bei www.g-classics.com besorgt (250 Euro), angebaut, beim TÜV abnehmen lassen (rund 30 Euro) und bei der Zulassungstelle eintragen lassen (10 Euro). Bilder gibt es später davon.

Ausserdem haben wir unsere 235/75R15 Winetrreifen auf Stahlfelge aufziehen lassen. Die müssen aber demnächst wieder runter, denn es soll ja nochmal ins Gelände gehen ;o)
Höherlegung - Es ist geschafft: November 2007 (106 Tkm)
Durch das simple Vorspannen war die Front nicht passend einzstellen, aber laut der Empfehlung der Experten lassen sich die Drehstäbe durch ein Versetzen der Verzahnung der Aufnahme anpassen. Dies und das Auziehen der Reifen haben die Schrauber von 1a - Autoservice in Minden gemacht. Zusätzlich gab es noch eine kompletten Wechsel aller Flüssigkeiten (ausser Motoröl) und noch ein wenig Rostvorsorge.
Alles andere funktionierte in Eigenregie. Die Montage der vorderen Stossdämpfer geht völlig problemlos, die Aufnahmen oben und unten sind simpel geschraubt.
Der Tausch der hinteren Dämpfer geht genauso einfach, allerdings habe ich mir den Schraubenfederntausch einfacher vorgestellt. Während beim Vitara die Federn bei passender Einfederung und gelösten Dämpfer von alleine rausfielen, brauchte ich beim Terrano einen Federspanner. Als Nächstes ging es zur Tachoüberprüfung (immer noch 3 - 5 km/h zu schnell) und dann zum TÜV. Mit dem Teilegutachten von Trailmaster und der Reifendatenbank + Tachoabgleich wurden Fahrwerk und die 31x10.5R15 Reifen eingetragen.
Und das muss man für zusätzliche 7 cm in etwa einplanen. Etwas billiger kommt man mit allen Eintragungen vielleicht durch andere Reifen (z.B. "Runderneuerte" oder Gebrauchte), Selbstmontage aller Teile, ggf. Verzicht auf die Tachoüberprüfung (hängt vom Prüfing. ab) und ggf. noch preiswertere Anbieter.
  • 5 Reifen BF Goodrich All-Terrain T/A KO mit Versand: 650, Euro
  • Trailmasterfahrwerk mit Versand: 515,- Euro
  • Montage Reifen und Einstellarbeiten FW in Werkstatt: 80,- Euro
  • Federspanner: 30,- Euro
  • Tachoabgleich bei Bosch: 35,- Euro
  • TÜV - Abnahme Fahrzeugänderung: 120,- Euro
  • Eintragung in Fahrzeugpapiere: 10,- Euro
Höherlegung - die Idee: Oktober 2007 (106 Tkm)
Erste Maßnahme ist eine leichte Höherlegung des Autos. Nach einigem Suche habe ich mich für ein Trailmasterfahrwerk und BFG AT's entschieden. Die neuen BF Goodrich All-Terrain T/A KO in der Größe 31x10,5R15 sind schon angekommen. Diese Reifengröße ist sogar in der TÜV - Datebank für den Terrano hinterlegt, damit steht dem Einbau (hoffentlich) nichts im Wege.
Allerdings braucht man dazu ein wenig Platz. Hinten werden die längeren Trailmasterfedern reinkommen, vorne soll das "Wachsen" (wie fürs TM - Fahrwerk vorgesehen) durch ein Vorspannen der Drehstäbe realisiert werden. Ausserdem gehört ein kompletter Satz Stossdämpfer dazu.
Vorne sind die Drehstäbe jeweils am Dreieckslenker befestigt. Das andere Ende der Drehstäbe ist an einem Rahmenquerträger in der Fahrzeugmitte befestigt. Am hinteren Halter kann man durch verstellbare Bolzen (SW 19) die Drehstäbe vorspannen ("reindrehen") und damit die Fahrzeugfront anheben.Laut Info der Experten kann man das bis zu einem maximalen Abstand von 1,5 - 2 cm zwischen oberen Querlenker und Gummianschlag des Federwegbegrenzers machen. Kleiner sollte der Abstand nicht sein, damit noch ein Restfederweg zum Ausfedern zur Verfügung steht. Eigentlich ein super Weg das Fahrzeug anzuheben.
Das Nachmessen der Fahrzeughöhe an unserem Terrano hat den optischen Eindruck bestätigt, auf der Fahrerseite hängt der Wagen (unbeladen) ca. 1,5 cm tiefer. Dies ließ sich ausgleichen. Durch das Vorspannen ist die Front maximal um 3 cm höher gekommen und beide Seiten sind jetzt in etwa auf einer Höhe. Die Bolzen sind jetzt allerdings sehr weit vorgespannt - ich weiß gar nicht ob noch Restgewindelänge vorhanden ist. Zwischen Querlenker und Anschlagpuffer sind allerdings noch rund 3 cm Platz.
Der Neue ist da - Oktober 2007 (106 Tkm)
Nachdem wir unseren treuen Vitara verkauft haben, steht unser neues Offroad- und Reisemobil vor der Tür. Der Nissan Terrano II, mit 2,4 l Benziner als Sondermodell "Avenue" war schon auf Jamaika und soll nun in Deutschland eine kleine Transformation weg von der Straße bekommen. Also geht die Suche nach einem Fahrwerk und Reifen los.